DER BLICK

Ich komme rein in einen bereits gefüllten Raum und es geschieht etwas, jedes Mal, was ich nicht mehr selbstständig steuern kann.

Ich muss.

Ich kann nicht anders.

Das geht schon seit Jahren so.


Ich mustere,

schaue,

scanne.


Er geht.

Er kann nicht anders,

mein Blick..


..Mein Blick schweift von Körper zu Körper.


Früher sah man es mir mir anhand meines Körpers an, der wie festgefroren an Ort und Stelle stehen geblieben ist.


Doch nun, da kann ich es so gut verstecken, dass es mir von außen keiner ansehen kann.


Keiner sieht und merkt, was ich tue.

Was ich W I R K L I C H tue.


Ich überlege in einem Tempo, von dem mir manchmal sogar selbst schwindelig wird, wie denn die Reihenfolge ist.


Nur mein Inneres kennt die Wahrheit.

Doch es ist jede Mal

die selbe Antwort.


Trotzdem stelle ich sie mir,

die Frage..


“Wer ist wohl die korpulenteste Person hier in diesem Raum?”


Und mein Blick

der tut so,

als würde ich nicht ständig

in vollkommener Unruhe 

damit leben und kämpfen müssen,

dass mein Kopf mir sagt,

dass ich es bin.


Dass ich es bin und dass ich es für immer sein werde.

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DER KREISLAUF